2500 Euro für den Gehörlosenverband Hessen
13. Februar 2010 Zurück zur Artikelübersicht »
Einen Scheck der Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes über 2500 Euro überreichte der HFV-Aufsichtsratsvorsitzende Hans Wichmann dem Landesverband der Gehörlosen Hessen in dessen neuen Geschäftsräumen in Frankfurt.. Geschäftsführer Stefan Keller nahm die Zuwendung entgegen, die in das „Projekt Einhorn“ fließt. In der Gründungsphase hatte die Stiftung dieses Projekt schon einmal mit der gleichen Summe unterstützt.

„Einhorn“ hat sich der kulturellen Bildung von hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen verschrieben. Es besteht seit dem 1. Juli 2007 und soll schon Schulkinder für Bildung, Kunst und Kultur interessieren. Unter anderem will der Landesverband der Gehörlosen Hessen dabei mit Museen, Theatern und anderen kulturellen Institutionen zusammenarbeiten. Ziel ist eine umfassende Integration gehörloser Menschen in die Gesellschaft der Hörenden. Auch einer Diskriminierung soll entgegengewirkt werden.

Die Zahl der hörgeschädigten Bürger in Hessen beziffert Stefan Keller auf rund 6000, darunter um die 2500 Kinder und Jugendliche. „Wir freuen und über jede finanzielle Unterstützung“, sagt der Chef des Landesverbandes, gleichzeitig auch Projektleiter „Einhorn“. Hans Wichmann kam gerne aus seinem Wohnort Groß-Zimmern im Kreis Dieburg in die Mainmetropole: „Für diese Kinder und Jugendlichen ist jeder Cent gut angelegt.“

Die Stiftung Egidius Braun gibt Kindern durch eine finanzielle Förderung Hilfestellung bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen. Sie engagiert sich dabei nicht nur im Fußball, sondern wirkt auch in anderen Bereichen.

Bericht: Anne Lange