Podcast „Mehr als ein Spiel“ – mit Tabea Kemme und Robin Gosens
09. September 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Tabea Kemme und Robin Gosens über erfüllte Träume und die Notwendigkeit von Fehlern

Podcast-Vorschau mit einem Foto von Robin Gosens„Mehr als ein Spiel“, der Podcast der DFB-Stiftungen, bringt Menschen zusammen, die im Gespräch mit Moderator Nils Stratmann über ihren ganz persönlichen Blick auf den Fußball reden. Philipp Lahm und Célia Šašić etwa. Oder Leon Goretzka und Lars Klingbeil. In der neuen Folge also Robin Gosens und Tabea Kemme. Zwei Mal Nationalmannschaft, zwei Mal der unbedingte Mut zur Meinung. Die Olympiasiegerin von 2016 und der spätberufene Außenverteidiger haben mehr gemeinsam, als man denkt.

„Der Großteil der Talente schafft es nicht und fällt in ein Loch. Die Meisten sind auf dieses Scheitern nicht vorbereitet“, sagt Robin Gosens, direkt zugeschaltet aus dem Teamhotel der Nationalmannschaft. Gosens ist mehrfach gescheitert. Hat viele Fehler gemacht. Und jeder davon war wichtig, sagt er. Seine im Sommer gegründete „träumenlohntsich“-Stiftung will benachteiligten Kindern Mut zum Träumen machen. Und Tabea Kemme, Olympia-Gold in Rio, Champions League-Siegerin mit Turbine Potsdam, springt ihm zur Seite. Dass Fußball ein Geschäftsfeld darstellt, in dem 95 Prozent der als talentiert befundenen Nachwuchskräfte doch noch aussortiert werden, bewegt beide. „Wir müssen davon wegkommen, den Spieler oder die Spielerin als rein kommerzielles Produkt zu verstehen.“

„Das Fallen gehört zum Leben dazu“

Um Strukturen zu verändern, hatte sich die heutige Polizeikommissarin zuletzt für das Präsidentenamt bei Vorschaubild mit Text zur Podcast-Folge mit Tabea KemmeTurbine Potsdam beworben. Sie unterlag dem Gegenkandidaten 100:110. „Das war auch dreckig“, redet Kemme offen über diese Erfahrung. „Und trotzdem eine der wichtigsten Erfahrungen für mich. Das Fallen gehört zum Leben dazu. Das immer wieder Aufstehen kann als Talent gesehen werden.“

Aber es muss auch nicht immer die große Philosophie sein. Gosens erklärt, warum er italienische Unpünktlichkeit schätzt. Kemme verrät ihre geheimen Safekombinationen mit Almuth Schult. Und am Ende rührt dann Gosens den Moderator fast noch zu Tränen. Fast kitschig. Und trotzdem gilt wie immer: Reinhören lohnt sich!

Wer mehr über die träumenlohntsich-Stiftung erfahren möchte, kann das hier: www.traeumenlohntsich.de

Weitere Infos zur Folge und zu den DFB-Stiftungen findet man außerdem wie immer unter: DFB-Kulturstiftung und www.dfb.de/podcast