Fußball-Ferien-Freizeiten

Die Fußball-Ferien-Freizeiten sind das zentrale Eigenprojekt der Stiftung. Die Jugendarbeit „kleiner“ Fußballvereine, die sich durch eine besondere Integrationswirkung und Qualität auszeichnet, wird durch die Teilnahme an den Fußball-Ferien-Freizeiten prämiert. Die DFB-Stiftung Egidius Braun trägt für alle teilnehmenden Mannschaften die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und das Programm. Ebenso wird der Transfer organisiert und finanziert. Die Fußball-Ferien-Freizeiten sind das wirtschaftlich stärkste Projekt der nach Egidius Braun benannten Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes. Sie entstanden Anfang der 1990er-Jahre. Es war das erste DFB-Projekt, das direkt an die Vereinsbasis gerichtet war. Die Idee hierzu stammt von Egidius Braun.

Der langjährige DFB-Präsident (1992-2001) wollte den Fußball nie nur für die Großen – gerade die „kleinen Vereine“ sollten den DFB erleben. In den Fußball-Ferien-Freizeiten lebt dieser Gedanke bis heute fort – 75 Klubs sind jedes Jahr dabei. Eine Vereinsgruppe besteht dabei jeweils aus zwölf Jungen und/oder Mädchen im Alter zwischen 13 bis 15 Jahren sowie der Trainerin oder des Trainers der Jugendlichen sowie einer weiteren Vereinsbetreuerin oder einem Vereinsbetreuer. Die Bewerbungsphase startet für das folgende Kalenderjahr im Laufe des Monats September online auf www.fussball-ferien-freizeiten.de/bewerben

Dankeschön an Fußballvereine

Die Einladung zur Teilnahme an einer Fußball-Ferien-Freizeit ist ein Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement in den bundesdeutschen Fußballvereinen. Dabei steht nach Egidius Brauns Credo „Fußball – Mehr als ein 1:0!“ nicht nur das Thema „Fußball“ auf dem Programm. Die Vermittlung von Werten, Besuche in Kletterparks sowie den Stadien und Nachwuchsleistungszentren einzelner Bundesliga-Klubs stehen ebenso im Fokus, wie Teambuilding-Angebote und Informationen zu ehrenamtlichem Engagement in den Fußballverbänden und -vereinen. Prominente Gäste aus der Welt des Fußballs vermitteln in Trainings und Gesprächen unvergessliche Eindrücke bei den Jugendlichen und ihren Betreuern.

Die Freizeiten sind keine leistungssportorientierten Trainingslager. Vielmehr sind neben unterschiedlichen Fußball- und Freizeitangeboten auch pädagogische Elemente wesentliche Bestandteile. Durch Gast-Referenten werden Themenfelder wie etwa Anti-Diskriminierung, Suchtprävention, Toleranz, Umwelt und Wertevermittlung im sportlichen und gesellschaftlichen Leben aufgezeigt und mit den Jugendlichen besprochen. Dazu zählt auch das Programm #Denkanstoß, das mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration realisiert wird. In diesem Rahmen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit gesellschaftspolitisch relevanten Fragestellungen.

Bei der Umsetzung der Freizeiten wird ein qualifiziertes Team von mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingesetzt.

Weitere Informationen zu den Fußball-Ferien-Freizeiten erhalten Sie hier.

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